zwischen Montadom - im folgenden "Provider" genannt - und dem Kunden
1. Allgemeines
Folgende Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs) sind Bestandteil aller Verträge mit dem Provider. Abweichende AGBs der internationalen Vertragspartner werden nicht Vertragsbestandteil bzw. gelten nur, soweit sie diesen AGBs entsprechen. Regelungen, die diese Bedingungen abändern und/oder aufheben, sind nur dann gültig, wenn wir diese schriftlich bestätigt haben.
2. Dienstleistungsbeschreibung
Mit der Annahme des Auftrages und der Zuteilung von Speicherplatz und Logindaten kommt ein Vertrag über die Nutzung der Dienstleistung zustande. Voraussetzung für die Nutzung der Dienstleistung ist ein Internet- Zugang mit den dazu notwendigen Einrichtungen. Die Domainnamen auf dem virtuellen Server werden durch den Provider bei dem jeweiligen NIC registriert und auch durch den Provider komplett mit dem Kunden abgerechnet, d.h., es entstehen keine zusätzlichen Kosten durch die Registrierungstellen. Die zum Betreiben des virtuellen Servers benötigten IP-Nummern bleiben im Besitz von den Provider und dürfen jederzeit verändert werden. Die Daten zur Registrierung von Domainnamen werden an den jeweiligen NIC in einem automatisierten Verfahren übermittelt. Der Kunde kann von einer tatsächlichen Verfügbarkeit und Zuteilung des Domainnamens erst ausgehen, wenn diese durch den jeweiligen NIC bestätigt ist. Der Kunde ist nach erfolgter Registrierung Inhaber seiner bestellten Domainadresse. Jegliche Haftung und Gewährleistung für die Zuteilung der bestellten Domainnamen ist seitens den Provider ausgeschlossen.
3. Vertragslaufzeit, Kündigung
Der Vertrag ist mit Ausnahme der im Angebot abweichenden Angaben auf ein Monat abgeschlossen und kann vier Wochen vor Ende der Vertragslaufzeit von einer Vertragspartei gekündigt werden. Danach verlängert sich der Vertrag und die darin enthaltenen Leistungen automatisch um weitere 2 Monate. Die Kündigung muß dabei schriftlich erfolgen (Keine Kündigung per Email möglich!). der Provider ist berechtigt, das Vertragsverhältnis aus wichigem Grund ohne Einhaltung der Kündigungsfrist
einseitig zu beenden. Wichtige Gründe sind beispielsweise, die mißbräuchliche Nutzung des Accounts oder der Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften beim Inhalt Ihres Angebotes. Kündigt der Kunde ein Webspace-Paket mit monatlichen Vertragslaufzeit während dieser Vertragslaufzeit, so werden ihm die Kosten für den nichtgenutzten Zeitraum nicht verrechnet/zurückvergütet. Die Kosten der Domainregistrierung die 1 Jahre bzw. 2 Jahre im vorhinein Bezahlt werden müssen bleiben in jedem Fall einbehalten, da den Provider diese Leistung erbracht hat bzw. diesbezüglich u.a. bei den entsprechenden NICs in Vorleistung gegangen ist. Dies gilt ebenfalls, wenn ein KK- Antrag in der Vertragslaufzeit gestellt wird.
4. Angebote und Preise
Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Preiserhöhungen sowie Änderungen der AGB werden den Kunden mindestens 1 Monate vor Eintritt der Wirksamkeit mitgeteilt. Soweit der Kunde sich hierzu nicht auf schriftlichem Wege äußert, gelten die neuen Preise/AGB als akzeptiert. In den Leistungen ist ein kostenloser Email- und Telefonsupport enthalten, der sich ausschließlich auf die Wartung des virtuellen Servers beschränkt. Auf diesbezügliche Ausnahmen wird auf den Seiten von den Provider ausdrücklich hingewiesen. Nimmt der Kunde technische Supportleistungen in Anspruch, die nicht in diesem Supportumfang für den virtuellen Server enthalten sind, so werden diese gemäß gültiger Preisliste berechnet. Der Kunde hat dazu eine eigene, externe Emailadresse, die nicht auf einem unserer Server liegt, anzugeben.
5. Zahlungsbedingungen
Die Zahlung erfolgt prinzipiell per Überweisung soweit nicht anders vereinbart. Der im Paket angegebene vertrag ist innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Rechnung zahlbar. Ist der Kunde mit fälligen Zahlungen im Verzug, so ist den Provider berechtigt, den Zugriff zum virtuellen Server bis zum Eingang des offenen Rechnungsbetrages zu sperren, oder den Vertrag fristlos zu kündigen und dem Kunden die dadurch entstandenen Kosten in Rechnung zu stellen und einen evtl. Schadensersatz geltend zu machen. Für den Fall der Rückgabe einer korrekten Lastschrift wird eine Bearbeitungsgebühr von € 12,- neben den entstehenden Bankspesen erhoben. Für die Reaktivierung eines gesperrten Accounts berechnen wir zusätzlich € 10,-. Mahnungen erfolgen im Abstand von mindestens 10 Tagen. Für jede Mahnung wird eine Mahn- und Verwaltungsgebühr von € 5,- erhoben. Nach Überschreitung der Zahlungsfrist werden zusätzlich Mahngebühren berechnet. Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum von dem Provider. Rückvergütungen bei vorzeitiger Kündigung von Jahresverträgen sind unter den Bedingungen möglich.
6. Datensicherung
Der Kunde stellt den Provider von sämtlichen Ansprüchen Dritter hinsichtlich der überlassenen Daten frei. den Provider ist nicht für die Datensicherung der auf dem virtuellen Server gespeicherten Dateien verantwortlich. Selbst wenn den Provider versichert, dass Datensicherungen angefertigt werden, stellt sich den Provider von Schadensersatzansprüchen frei, da diese Leistung lediglich ein Zusatz ist. Soweit Daten auf den virtuellen Server übermittelt werden, stellt der Kunde Sicherheitskopien her. Der Kunde erhält zur Pflege seines Angebotes eine Nutzerkennung und ein Loginpasswort. Er ist verpflichtet, dieses vertraulich zu behandeln, und haftet für jeden Mißbrauch, der aus einer unberechtigten Verwendung des Passwortes resultiert. Dem Kunden ist bekannt, daß aufgrund der Struktur des Internet die Möglichkeit besteht, übermittelte Daten abzuhören, dieses Risiko nimmt der Kunde in Kauf. Den Provider haftet nicht für Verletzungen der Vertraulichkeit von Email Nachrichten oder anders übermittelten Informationen.
7. Veröffentlichte Inhalte, Massenmailings, Mailingaktionen via electronic Mail
Der Kunde stellt den Provider von jeglicher Haftung für den Inhalt von übermittelten Webseiten auf den virtuellen Server frei und sichert zu, daß er den virtuellen Server nicht zur Speicherung oder Verbreitung obszönen, erotischen, pornographischen, bedrohlichen oder verleumderischen Materials verwenden wird. Er wird mit seinem Angebot keinerlei Warenzeichen- Patent- oder andere Rechte Dritter verletzen. Für den Inhalt der Seiten ist der Kunde selbst verantwortlich. der Provider kann den Vertrag fristlos kündigen und den virtuellen Server sofort sperren, falls der Inhalt der Seiten gegen geltendes Recht verstößt, Dritte negativ darstellt oder öffentlichen Anstoß erregt (Pornographie etc.). Es besteht von Seiten den Provider keine Prüfungspflicht der Seiten des Kunden. Der Auftraggeber ist verpflichtet ein Impressum für jeden zugänglich zu machen. den Provider behält sich das Recht vor, das Angebot des Kunden zu sperren, falls dieser Programme auf seinem virtuellen Server installiert, die das Betriebsverhalten des Servers beeinträchtigen können. Der Kunde verpflichtet sich, keine Werbe-Rundschreiben oder Massenmailings (Mailingaktionen) via electronic Mail über e-Mail Adressen seiner Domain zu aktivieren, ohne von den e-Mail Empfängern dazu aufgefordert worden zu sein. den Provider behält sich das Recht vor, bei Verstoß den virtuellen Server vorübergehend oder langfristig zu sperren.
8 Nicht gestattete Dienste
Dem Kunden ist nicht gestattet pornografische Inhalte, Inhalte die gegen geltendes Recht Österreichs verstoßen oder Warezseiten auf dem Webserver zu hinterlegen. Ebenso sind Chatsysteme nicht gestattet. der Provider kann den Vertrag fristlos kündigen und den virtuellen Server sofort sperren, falls der Inhalt der Seiten gegen geltendes Recht verstößt, Dritte negativ darstellt oder öffentlichen Anstoß erregt (Pornographie etc.). Es besteht von Seiten den Provider keine Prüfungspflicht der Seiten des Kunden.
9. Haftung, Schadenersatzansprüche
den Provider übernimmt keine Garantie dafür, daß der virtuelle Server für einen bestimmten Dienst, oder eine bestimmte Software geeignet oder permanent verfügbar ist. Die Dienstleistung von den Provider ist die Bereithaltung Ihrer Webseiten zum Abruf auf einem WWW-Server. Für Störungen innerhalb des Internets können wir keine Haftung übernehmen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden oder Folgeschäden sowie für entgangenen Gewinn, die direkt oder indirekt durch den virtuellen Server verursacht wurden. Haftung und Schadenersatzansprüche sind auf die Höhe des Auftragswertes beschränkt. Störungen, Probleme oder technische Fehler jeglicher Art, die am virtuellen Server vermutet werden oder nachweisbar sind, müssen während der Vertragslaufzeit sofort aber spätestens noch am gleichen Tag gemeldet werden. Spätere Reklamationen können nicht berücksichtigt werden. Das gilt natürlich auch für den Ausfall oder das Nichtvorhandensein eines Dienstes, der stardardmäßig von den Provider garantiert wird. Der Kunde hat deshalb nach Erhalt seiner Logindaten die Funktionalität seines virtuellen Servers ausgiebig zu prüfen. Dem Kunden ist bekannt, daß weitere WebSpace-Accounts mit eigener Domain auf dem virtuellen Server (virtuelle Hosts) nur mit Browsern angesprochen werden können, die sich an die aktuellen HTTP-Spezifikationen halten. Zu diesen zählen zum Beispiel aktuelle Versionen von Netscape© und Microsoft©. Nicht unterstützt wird dieses z.B. vom AOL©-internen Browser Version 2.5 und älter.
10. Markenrechtlicher Schutz von Domainnamen
Der Kunde versichert, daß er mit der Bestellung des Domainnamens wissentlich kein Warenzeichen einer fremden Firma verletzt bzw. der Domainname nicht markenrechtlich geschützt ist. Für den Fall, daß wir von dritten wegen der Verletzung solcher Rechte in Anspruch genommen werden, verpflichtet sich der Kunde, uns schadlos zu halten. Ebenfalls behalten wir uns dann die Sperrung der betreffenden Domain vor.
10a. KK-Anträge
Der Kunde versichert bei einem KK-Antrag Inhaber der Domain zu sein bzw. dass Ihm ein Schreiben des Inhabers vorliegt, in dem der Inhaber einem KK durch den Provider zustimmt. Informationen über solch ein KK- Auftrag können jederzeit bei den Provider erfragt werden.
12. Gerichtsstand
Der Gerichtsstand ist Schruns
13. Salvatorische Klausel
Sollte eine Klausel dieser Bedingungen unwirksam sein, berührt das die Gültigkeit der anderen Klauseln nicht. Ist eine Klausel dieser Bedingungen nur in einem Teil unwirksam, so behält der andere Teil seine Gültigkeit. Die Parteien sind gehalten, eine unwirksame Klausel durch eine wirksame Ersatzbestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Vertragsbedingung möglichst nahe kommt.
Stand 05/2005,Montadom, A-6793 Gaschurn
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